Mittwoch, 16. August 2017

 10 weitere beste Tipps gegen Prokrastination




Damit es erst gar nicht so weit kommt, habe ich für Dich recherchiert und 10 weitere hilfreiche Tipps gegen Aufschieberitis zusammengetragen. Nicht alle werden zu Dir passen. Das können und sollen sie auch nicht. Dazu ist das Problem zu individuell. Betrachte die Tipps als Sammlung von Alternativen und pick das Beste für Dich heraus. 


1.      Hör auf, zu zweifeln!
Jeder kennt die Phrase, Wenn ich doch nur ..., dann ...! Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder auf. Meistens dann, wenn Du mir Dir und Deiner  Situation unzufrieden bist. Aber diese Zweifel sind heikel. Ihr Unheil beginnt mit der Überzeugung, vor einem stünde ein unüberwindbarer Berg. Dann sehen wir nur noch den Berg und nicht mehr den Gipfel, verharren oder kehren gar um. Fatal! Ein Gipfelsturm gelingt auch in Etappen. Überlege Dir also, wo Du stehst und was als nächstes getan werden müsste. Dann gehe los,  Basiscamp für Basiscamp.

2.      Streiche Dich produktiv!
Das klingt zwar merkwürdig, funktioniert aber tatsächlich. Es kann ein sehr zufriedenstellendes Gefühl sein, eine Aufgabe sichtbar abzuhaken, beispielsweise auf Deiner  To-Do Liste oder im Aufgabenplan. So hast Du nicht nur das Gefühl etwas geschafft zu haben, sondern kannst es auch bildhaft machen und damit verstärken.

3.      Nimm Dir nicht zu viel vor!
Behalte lieber das grosse Ganze im Auge. Aus der Forschung weiss man, dass Menschen Aufgaben motivierter erledigen, wenn Sie die höheren Ziele dahinter erkennen.

4.      Sei realistisch!
Aufschieber neigen zur Alles-oder-Nichts-Haltung. Dahinter steckt die Angst,  nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn etwas nicht vollkommen ist. Auch 80 Prozent sind oft gut genug. – (Vergiss nie, dass 80% einer Arbeit in 20% der Zeit zu erledigen ist. Sei darum kein Perfektionist, der für die restlichen 20% nochmals 80% der Arbeit aufbringen will.)

5.      Hör auf, perfekt zu sein!
Perfektionismus hält auf! Er führt zu einem Tunnelblick, bei dem sich die Betroffenen auf zahllose Details konzentrieren, die für das grosse Ganze  jedoch   geringe Bedeutung haben. Dabei verrennen sie sich dann und kommen schließlich nicht mehr vom Fleck. Mängel dagegen können den Horizont erweitern. Denke nur: Ohne Fehler hätte Christoph Kolumbus nie Amerika entdeckt.

6.      Setze Dir Limiten!
Sicher kennst Du das Parkinson’sche Gesetz.  Es geht auf den britischen Historiker und Publizisten Cyril Northcote Parkinson zurück. Danach dehnt sich Arbeit in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit Du tatsächlich dafür bräuchtest. Denke an ein Meetings: Stundenlang werden die Themen diskutiert, alle können mitreden, auch wenn nicht jeder davon eine Ahnung hat. Aber fünf Minuten vor Schluss werden trotzdem die entscheidenden Beschlüsse gefasst. Warum nicht gleich so? Ganz einfach: Setze Limits!

7.      Belohne Dich  für  für Teilerfolge!
Um Prokrastination in den Griff zu bekommen, ist Selbstdisziplin nötig, manchmal auch Druck. Deshalb ist Belohnung am Ende wichtig, um sich bei Laune zu halten. Was alle Erfolgreichen letztlich eint: Sie halten die Lücke zwischen Absicht und Ausführung sehr klein. Und den Spassfaktor natürlich gross.

8.      Lobe Dich!
Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an der Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum ihre Leistungskraft verbessert.

9.      Vergiss die Work-Life-Balance!
Treffen sich die Leute abends zum Essen, dann ist häufig die Rede davon, wie lange einer noch arbeiten muss und wie er danach leben will. So mutieren Arbeit und Leben zu Konkurrenten, die es – Work­-Life Balance sei Dank – gegeneinander abzuwiegen gilt. Ist
dem wirklich so? - Natürlich ist das Unfug! Ausgeglichenheit ist eher im Längs- als im Querschnitt eines Lebens zu finden. Mal wiegt der Beruf schwerer, mal die Familie. Mach Dir deswegen keinen Stress. Solange die Waagschalen in Bewegung bleiben, lebst  Du.

10.  Arbeite in Deinen Hochphasen!

Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also der Stoffwechsel, die Organtätigkeit, die Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Dabei unterscheiden sich vor allem die Frühaufsteher, auch Lerchen genannt, von den  Langschläfern, von vielen  (auch Eulen genannt), die auch abends noch hell wach sind und sich gut konzentrieren können. Diese Typen sind unabhängig von der Schlafmenge, die der Einzelne braucht. Ihre individuellen Leistungsphasen liegen stark zeitversetzt. Wer seinen eigenen Typ kennt und dies im Alltag berücksichtigt, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern. Schwierige Aufgaben lege möglichst in die Hochphasen, den lästigen Kleinkram in die Durchhängerphasen

Christoph Frei
Weitere 10 beste Tipps gegen Prokrastination





Damit es erst gar nicht so weit kommt, habe ich für Dich recherchiert und 10 weitere hilfreiche Tipps gegen Aufschieberitis zusammengetragen. Nicht alle werden zu Dir passen. Das können und sollen sie auch nicht. Dazu ist das Problem zu individuell. Betrachte die Tipps als Sammlung von Alternativen und pick das Beste für Dich heraus. 


1.      Hör auf, zu zweifeln!
Jeder kennt die Phrase, Wenn ich doch nur ..., dann ...! Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder auf. Meistens dann, wenn Du mir Dir und Deiner  Situation unzufrieden bist. Aber diese Zweifel sind heikel. Ihr Unheil beginnt mit der Überzeugung, vor einem stünde ein unüberwindbarer Berg. Dann sehen wir nur noch den Berg und nicht mehr den Gipfel, verharren oder kehren gar um. Fatal! Ein Gipfelsturm gelingt auch in Etappen. Überlege Dir also, wo Du stehst und was als nächstes getan werden müsste. Dann gehe los,  Basiscamp für Basiscamp.

2.      Streiche Dich produktiv!
Das klingt zwar merkwürdig, funktioniert aber tatsächlich. Es kann ein sehr zufriedenstellendes Gefühl sein, eine Aufgabe sichtbar abzuhaken, beispielsweise auf Deiner  To-Do Liste oder im Aufgabenplan. So hast Du nicht nur das Gefühl etwas geschafft zu haben, sondern kannst es auch bildhaft machen und damit verstärken.

3.      Nimm Dir nicht zu viel vor!
Behalte lieber das grosse Ganze im Auge. Aus der Forschung weiss man, dass Menschen Aufgaben motivierter erledigen, wenn Sie die höheren Ziele dahinter erkennen.

4.      Sei realistisch!
Aufschieber neigen zur Alles-oder-Nichts-Haltung. Dahinter steckt die Angst,  nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn etwas nicht vollkommen ist. Auch 80 Prozent sind oft gut genug. – (Vergiss nie, dass 80% einer Arbeit in 20% der Zeit zu erledigen ist. Sei darum kein Perfektionist, der für die restlichen 20% nochmals 80% der Arbeit aufbringen will.)

5.      Hör auf, perfekt zu sein!
Perfektionismus hält auf! Er führt zu einem Tunnelblick, bei dem sich die Betroffenen auf zahllose Details konzentrieren, die für das grosse Ganze  jedoch   geringe Bedeutung haben. Dabei verrennen sie sich dann und kommen schließlich nicht mehr vom Fleck. Mängel dagegen können den Horizont erweitern. Denke nur: Ohne Fehler hätte Christoph Kolumbus nie Amerika entdeckt.

6.      Setze Dir Limiten!
Sicher kennst Du das Parkinson’sche Gesetz.  Es geht auf den britischen Historiker und Publizisten Cyril Northcote Parkinson zurück. Danach dehnt sich Arbeit in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit Du tatsächlich dafür bräuchtest. Denke an ein Meetings: Stundenlang werden die Themen diskutiert, alle können mitreden, auch wenn nicht jeder davon eine Ahnung hat. Aber fünf Minuten vor Schluss werden trotzdem die entscheidenden Beschlüsse gefasst. Warum nicht gleich so? Ganz einfach: Setze Limits!

7.      Belohne Dich  für  für Teilerfolge!
Um Prokrastination in den Griff zu bekommen, ist Selbstdisziplin nötig, manchmal auch Druck. Deshalb ist Belohnung am Ende wichtig, um sich bei Laune zu halten. Was alle Erfolgreichen letztlich eint: Sie halten die Lücke zwischen Absicht und Ausführung sehr klein. Und den Spassfaktor natürlich gross.

8.      Lobe Dich!
Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an der Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum ihre Leistungskraft verbessert.

9.      Vergiss die Work-Life-Balance!
Treffen sich die Leute abends zum Essen, dann ist häufig die Rede davon, wie lange einer noch arbeiten muss und wie er danach leben will. So mutieren Arbeit und Leben zu Konkurrenten, die es – Work­-Life Balance sei Dank – gegeneinander abzuwiegen gilt. Ist
dem wirklich so? - Natürlich ist das Unfug! Ausgeglichenheit ist eher im Längs- als im Querschnitt eines Lebens zu finden. Mal wiegt der Beruf schwerer, mal die Familie. Mach Dir deswegen keinen Stress. Solange die Waagschalen in Bewegung bleiben, lebst  Du.

10.  Arbeite in Deinen Hochphasen!

Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also der Stoffwechsel, die Organtätigkeit, die Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Dabei unterscheiden sich vor allem die Frühaufsteher, auch Lerchen genannt, von den  Langschläfern, von vielen  (auch Eulen genannt), die auch abends noch hell wach sind und sich gut konzentrieren können. Diese Typen sind unabhängig von der Schlafmenge, die der Einzelne braucht. Ihre individuellen Leistungsphasen liegen stark zeitversetzt. Wer seinen eigenen Typ kennt und dies im Alltag berücksichtigt, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern. Schwierige Aufgaben lege möglichst in die Hochphasen, den lästigen Kleinkram in die Durchhängerphasen.


Freitag, 4. August 2017

Was für ein Schreibtyp bist Du?




Die nächste Hausarbeit kann kommen, vorausgesetzt, Du weisst, welcher Schreibtyp Du bist. Der folgende Test soll Dir dabei helfen herauszufinden, wie Du Deine Textarbeit optimieren kannst.



Der Schreibtyp-Test



Entscheide Dich jeweils zwischen a), b) und c), notiere Dir Deine Antworten und schaue dann, welche Antwort Du am häufigsten gewählt hast. 



Wie viele Aufsätze liest Du in etwa, bevor Du anfängst, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben?



a) 3 bis 6
b) 1 bis 2
c) Mindestens 7 und das ein oder andere Buch

Welcher dieser Aussagen stimmst Du am ehesten zu?

a) "Bevor ich anfange zu schreiben, muss ich die wichtigsten inhaltlichen Fragen geklärt haben."
b) "Beim Schreiben klären sich meine Gedanken."
c) "Ich möchte einen fundierten Überblick über die Forschungsliteratur haben, bevor ich anfangen kann, zu schreiben."

Auf welche Weise zitierst Du?
a) Ich zitiere nur prägnante Aussagen, die in der Forschungsliteratur besonders herausstechen, direkt. Sonst belege ich meine Argumente regelmässig durch indirekte Textverweise.
b) Ich schreibe zunächst frei und zitiere dann in einem nächsten Schritt die wichtigsten Punkte indirekt oder in Ausnahmefällen direkt.
c) Ich belege die meisten meiner Aussagen. Dabei verweise ich auf Kontroversen in der Forschungsliteratur und allenfalls auf Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten.


Achtest Du beim ersten Textentwurf auf korrekte Formulierungen?
a) Ich beachte die Rechtschreibregeln und schreibe meist ganze Sätze. Aber wenn mir auf Anhieb keine perfekte Formulierung einfällt, schreibe ich trotzxdem weiter.
b) Nein, das kommt erst im nächsten Schritt.
c) Ja, denn der Text soll gut lesbar sein.

Hast Du manchmal Angst, dass Deine Arbeitszeit nicht ausreicht?
a) Manchmal, aber alles in allem ist der Zeitrahmen ausreichend.
b) Nein, ich kann mich auch nicht zu lange mit einem Thema beschäftigen.
c) Ja, manchmal weiss ich gar nicht, wohin meine Zeit verfliegt.


Die Auswertung

Überwiegend A: Du bist ein Praxisschreiber wie ein Journalist.






Der  Praxisschreiber versucht, ein gesundes Mittelmass zwischen Information und Schreibfluss zu finden und ist damit auf einem sehr guten Weg. Texte produziert er mit der nötigen Sorgfalt, weiss aber auch, dass kein Erstentwurf perfekt sein muss. Den Feinschliff übernimmt er lieber in einem zweiten Schritt.
Der Praxisschreiber
  • kommt rasch voran ist aber auch gründlich;
  • kann  seine Zeit sinnvoll einteilen;
  • weiss in der Hälfte, wie viel Literatur er in welcher Zeitspanne bearbeiten kann.

Schreibtipps
  • Die Endfassung ein paar Tage liegen lassen, bevor sie final überprüft wird. Mit etwas zeitlichem Abstand fallen Fehler und Ungereimtheiten besser auf.
  • Bei der Überarbeitung des Erstentwurfs ist scharfe Kritik gefragt: Ist die Gliederung logisch? Sind die Argumente nachvollziehbar?
  • Fremde erkennen Schwachstellen oft viel leichter.
  • Die formale Gestaltung darf nicht vergnachlässigt werden.

Überwiegend B: Du bist ein schneller Schreiber wie Alfred Döblin oder Thomas Mann






Der schnelle Schreiber fackelt nicht lange, sondern schreibt drauflos und kommt zügig voran. Er kennt die wichtigste Sekundärliteratur, aber nicht jeden einzelnen Aufsatz zum Thema. Er zitiert nur dann, wenn eine Aussage besonders wichtig erscheint.

Der schnelle Schreiber
  • kommt gut mit dem Zeitrahmen zurecht;
  • hat keine Schreibhemmungen und verzettelt sich nicht bei der Literaturrecherche und beim Lesen;
  • hat Probleme, die geforderten Seiten zu füllen, und mogelst sich mit Tricks wie Zeilenschinderei durch;
  • macht Flüchtigkeitsfehler, weil er den genauen Sachverhalt nicht überblickt.

Schreibtipps
  • Sich die Zeit für eine gründliche Recherche nehmen.
  • Gedanken erst stichpunktartig, am besten mit vollständiger Literaturangabe aufschreiben.
  • Wenn der Überblick da ist, mit Formulieren beginnen und dabei alles kritisch hinterfragen.
  • Weitere Sekundärliteratur kann mögliche Ungereimtheiten klären.




Überwiegend C: Du bist ein langsamer Schreiber wie Gustave Flaubert oder Christoph Ransmayr





 Der langsame Schreiber möchte erst perfekt informiert sein, bevor er zu schreiben anfängt. Daher liest er erst zahlreiche Forschungsbeiträge, bevor er selbst einen Text produziert. Darüber hinaus neigen langsame Schreiber dazu, jede Formulierung sofort zu perfektionieren.


Der langsame Schreiber
  • zeichnet sich durch hohe Qualität und Tiefe aus;
  • weiss über sein Thema Bescheid und bekommt in der Regel gute Noten;
  • seine langsame Arbeitsweise kann Zeitprobleme zur Folge haben;
  • empfindet das Schreiben oft als belastend.


Schreibtipps
  • Zur Not erstmal Lücken lassen, wenn die passende Formulierung nicht sofort gelingt.
  • Im Gespräch mit anderen über die Arbeit lässt sich das üben. Da kann man schliesslich auch nicht lange zögern, bis ein Gedankengang sitzt.
  • Ein gutes Zeitmanagement hilft, einen Überblick zu bekommen und Unwichtiges aus dem Schreibprozess zu verbannen.


Zu kompliziert? Dann schau Dir den Video-Clip auf YouTube an, wo zwei Schreibtypen von Gerd Bräuer vorgestellt werden. Im Wesentlichen geht es dabei um Strukturschaffer und Strukturfolger. Hier ist der Link:

https://www.youtube.com/watch?v=04VaNmrD5aw&spfreload=10


Wer's genauer wissen will, kann auch die folgende Publikation von Gerd Bräuer lesen: "Das Portfolio als Reflexionsmedium für Lehrende und Studierende"


Christoph Frei

https://www.facebook.com/Textredaktion/