Samstag, 18. November 2017

Meine sechs effektivsten Hilfsmittel beim Schreiben






Dies sind die sechs Hilfsmittel und Ressourcen, die für mich unverzichtbar beim Schreiben sind. Viele der technischen Werkzeuge sind sogar kostenlos. Ich kenne und nutze alle mit Begeisterung!

http://xoJulia.de – aus Liebe zum Schreiben © 2016





1. Scrivener
Scrivener ist ein Schreibprogramm, das mein Leben verändert hat, das kann ich nicht anders sagen. Mit Scrivener kann ich schneller und mehr Bücher schreiben. Für einen Menschen, der von Natur aus unordentlich ist und gelegentlich seine eigene Notizen nicht lesen kann und der an vielen Projekten gleichzeitig schreibt, ist Scrivener ein Traum. Aber auch extrem ordentliche Menschen lieben Scrivener und die fantastischen Funktionen, die es zur Arbeitsorganisation bietet. Für mich ist es kein Vergleich zum Schreiben zum Beispiel in Word. Es lohnt sich allerdings nur bei längeren Projekten, also Romanen, Sachbüchern oder zur Organisation von Blogbeiträgen. Für eine fünfseitige Kurzgeschichte oder ähnliches benötigt man kein Scrivener. Unendlich viele Autoren, die ich kenne, benutzen Scrivener. Es gibt noch das Programm Papyrus, von dem ich auch Gutes gehört habe, dass ich aber selbst nicht verwende. Einige der entscheidenden Funktionen sind für mich die folgenden:




• Alle Notizen zum Projekt wie Weblinks, Charakterbeschreibungen und Schauplätze sind in der Seitenleiste während des Schreibens immer sichtbar und mit einem Klick zugänglich.

• Mit der Pinnwand-Option lassen sich Kapitel und Szenen mühelos verschieben. Das Plotten wird also vereinfacht.

• Mit einem Klick ist das Dokument nach Word exportierbar oder direkt als Ebook in den gängigen Formaten für alle Plattformen.

• Fotos, Webseiten, Notizen und pdf-Datein lassen sich mühelos in die entsprechenden Ordner, z.B. Schauplatz oder Charakter, verschieben. Weblinks zieht man einfach mit der Maus in den entsprechenden Ordner.


Scrivener kostet nicht viel Geld. Zum Ausprobieren gibt es eine kostenlose Probeversion. Es ist, man kann es nicht anders sagen, genial für den gesamten Schreibprozess vom ersten Entwurf bis zum Export. 








2. Freedom und Self-Control
So, liebe Facebook-, Twitter-, Instagram-, Google-Süchtige. Verplemperst du Zeit im Internet und lässt dich ablenken? Glaub mir, ich weiß, wovon du sprichst. Du solltest schreiben und schwuupps, hast du die Anleitung zum Häkeln eines Kaktusses heruntergeladen oder zumindest das Rezept für einen Green Smoothie oder, noch schlimmer, eine Quiz gelöst. Ach stimmt, eigentlich wolltest etwas über den Schauplatz in New York recherchieren. Diese kleinen Apps stellen das Internet einfach aus. Es ist viel einfacher eine App anzustellen als zwei Stunden Willenstärke beizubehalten, glaubt mir! Ich weiß, ich bin ein schlimmer Fall, aber viele Autoren sind neugierig, deshalb schreiben sie ja Bücher. Freedom schaltet sich ab, wenn du den Computer neu hochfährst und du kannst wieder ins Internet. Es ist beschämend, aber das hat bei mir irgendwann nicht mehr gereicht. Self-Control (meine App), einmal angeworfen, verhindert die Internetverbindung für vorgegebene angegebene Zeit. Seiten, die man zum Arbeiten benötigt (das ist übrigens nicht Facebook!), kannst du zulassen. Einmal angeworfen, lässt sich die App nicht mehr abstellen. Du kannst dich auf den Kopf stellen. Oder eben einfach auf einem Zettel notieren, was du noch recherchieren möchtest und erst einmal schreiben. Du bist viel produktiver.






3. Diktiergerät oder Stimmaufnahme im Smartphone
Ich habe mal das Programm Dragon Dictation für 200 Euro gekauft. Ich habe es kaum benutzt. Inzwischen ist die Spracherkennung im iPhone allerdings so gut, dass ich auch meine Nachrichten und Emails während des Autofahrens diktiere. Und vor allem: meine Einfälle. Einfach in der Buchstabenleiste auf das kleine Icon mit dem Micro klicken und ausprobieren. Meine Stimme wird perfekt erkannt, ohne dass das Gerät je kallibriert wurde. So kann ich alle Einfälle direkt diktieren: beim Autofahren, Spazierengehen oder auch, ich gebe es zu, bei Joggen. Ich habe auch schon Kapitel von Büchern diktiert, während ich gelaufen bin. Und dann schicke ich die Nachricht an mich selbst oder sie direkt in Evernote für das entsprechende Notizbuch. 






4. Meine Geheimwaffe: Musik auf Endlosschleife und binaurale Klänge
Ich versuche mich täglich mehrere Stunden zu konzentrieren und so produktiv wie möglich zu sein. Dazu habe ich schon alles Mögliche ausprobiert. Einerseits trage ich immer Ohropax bei mir, um, falls ich in ein Kaffee gehe oder unterwegs arbeiten möchte, mich in meine eigene Welt zurückziehen zu können. Aber häufiger noch höre ich mit Hilfe von Kopfhörern, welche die Außengeräusche unterdrücken (gibt es in allen möglichen Preisklassen) verschiedene Playlisten. Musik ohne Kopfhörer finde ich störend und es hat eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, wie andere Menschen beim Arbeiten Musik hören können! Zudem schreibe ich zwar mit Musik, das Überarbeiten erledige ich allerdings meistens ohne. Ich höre dabei immer wieder die gleichen Lieder, häufig sogar ein einziges in Endlosschleife. Interessanterweise habe ich letztens gelesen, dass auch der Wordpress-Gründer und Joseph Mosby darauf schwören und es durchaus eine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt. Ich dachte immer, ich sei verrückt! Seit neuestem höre ich (nicht immer, aber häufig) zusätzlich binaurale Klänge. Das sind Klänge, ganz kurz erklärt, welche die Gehirnaktivität stimulieren. Auf meinem Blog gehe ich mehr auf die Hintergründe ein. Diese Klänge sind allein – für mich jedenfalls – schwer zu ertragen. Deshalb kann man sie mit sogenannten „weißen Klängen “ wie Regen oder Wellenrauschen überblenden. Ich überblende sie, indem ich zusätzlich zu den Klängen noch ein Lied auf Wiederholung darüberlege! In meinem Fall derzeit das Lied „First Day of My Life“ von Bright Eyes. Das dürfte ich schon viele hundert Mal gehört haben. Irgendwann wechsele ich dann wieder. Ich benutze dazu die App Sharp Mind von Brainwave und die Einstellung „Brainstorming“. Aber natürlich gibt es noch andere Apps, einfach mal googlen. Ich weiß, wer so etwas noch nie gemacht hat, für den mag das alles verrückt klingen. Aber es ist wirklich ein Versuch wert!




5. Wunderlist
Ein kleines, feines, kostenloses Programm. Es ist genau das, was es heißt: ein Listenprogramm. Ich erstelle damit To-Do-Listen. Ich liebe es, eine To-Do-Liste abzuarbeiten! Mir wurde es ursprünglich empfohlen, weil Freunde ihre Einkäufe darüber abwickelten. Denn mehrere Personen können auf eine Liste zugreifen. Dann bringt eben nicht jeder auf dem Nachhauseweg doppelt Milk mit, sondern nur das, was noch auf der Liste offen ist. Ich habe Listen mit den Aufgaben, die meine unterschiedlichen Buchprojekte betreffen. Listen mit Buchempfehlungen und Filmen, die ich noch ansehen möchte usw.






6. Evernote
Über Evernote hatte ich schon immer viel gehört, aber irgendwie war ich nicht warmgeworden mit der App. Aber jetzt. Jetzt bin ich warmgeworden. Ich bin sogar wohlig warm damit geworden. Evernote ist ein Programm, um seine Notizen zu sammeln. Man legt Notizbücher für alle möglichen Themen an, z.B. für seine Buchprojekte, Artikel, Reiseziele, Schauplätze, was auch immer. Dann sammelt man mit dem Handy oder im Internet seine Notizen, kann Ausschnitte vom Bildschirm abfotografieren, Gesprächsnotizen aufnehmen, Links und Fotos oder Audioaufnahmen sammeln. Das Programm arbeitet gleichzeitig auf dem Smartphone und auf dem Computer und synchronisiert sich. Evernoet, das muss ich dazu sagen, lohnt sich kaum, wenn man nur wenige Notizen hat. Wenn man viele Notizen hat, ist die Volltextsuche Gold wert! Man kann ALLE Notizen mit Volltextsuche durchsuchen. Großartig! Sogar wenn die Notizen schlecht sortiert sind, hat man mithilfe eines Schlagworts sofort alles zum Thema beisammen. Die Starterversion ist kostenlos.


Und das war’s! Ich hoffe, ihr habt bei meinen Lieblings-Werkzeugen einige Anregungen für euer eigenes Arbeiten finden können.






http://xoJulia.de – aus Liebe zum Schreiben © 2016


Besten Dank für Deinen Beitrag.
Christoph vom «Akademischen Lektorat»
















Mittwoch, 16. August 2017

 10 weitere beste Tipps gegen Prokrastination




Damit es erst gar nicht so weit kommt, habe ich für Dich recherchiert und 10 weitere hilfreiche Tipps gegen Aufschieberitis zusammengetragen. Nicht alle werden zu Dir passen. Das können und sollen sie auch nicht. Dazu ist das Problem zu individuell. Betrachte die Tipps als Sammlung von Alternativen und pick das Beste für Dich heraus. 


1.      Hör auf, zu zweifeln!
Jeder kennt die Phrase, Wenn ich doch nur ..., dann ...! Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder auf. Meistens dann, wenn Du mir Dir und Deiner  Situation unzufrieden bist. Aber diese Zweifel sind heikel. Ihr Unheil beginnt mit der Überzeugung, vor einem stünde ein unüberwindbarer Berg. Dann sehen wir nur noch den Berg und nicht mehr den Gipfel, verharren oder kehren gar um. Fatal! Ein Gipfelsturm gelingt auch in Etappen. Überlege Dir also, wo Du stehst und was als nächstes getan werden müsste. Dann gehe los,  Basiscamp für Basiscamp.

2.      Streiche Dich produktiv!
Das klingt zwar merkwürdig, funktioniert aber tatsächlich. Es kann ein sehr zufriedenstellendes Gefühl sein, eine Aufgabe sichtbar abzuhaken, beispielsweise auf Deiner  To-Do Liste oder im Aufgabenplan. So hast Du nicht nur das Gefühl etwas geschafft zu haben, sondern kannst es auch bildhaft machen und damit verstärken.

3.      Nimm Dir nicht zu viel vor!
Behalte lieber das grosse Ganze im Auge. Aus der Forschung weiss man, dass Menschen Aufgaben motivierter erledigen, wenn Sie die höheren Ziele dahinter erkennen.

4.      Sei realistisch!
Aufschieber neigen zur Alles-oder-Nichts-Haltung. Dahinter steckt die Angst,  nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn etwas nicht vollkommen ist. Auch 80 Prozent sind oft gut genug. – (Vergiss nie, dass 80% einer Arbeit in 20% der Zeit zu erledigen ist. Sei darum kein Perfektionist, der für die restlichen 20% nochmals 80% der Arbeit aufbringen will.)

5.      Hör auf, perfekt zu sein!
Perfektionismus hält auf! Er führt zu einem Tunnelblick, bei dem sich die Betroffenen auf zahllose Details konzentrieren, die für das grosse Ganze  jedoch   geringe Bedeutung haben. Dabei verrennen sie sich dann und kommen schließlich nicht mehr vom Fleck. Mängel dagegen können den Horizont erweitern. Denke nur: Ohne Fehler hätte Christoph Kolumbus nie Amerika entdeckt.

6.      Setze Dir Limiten!
Sicher kennst Du das Parkinson’sche Gesetz.  Es geht auf den britischen Historiker und Publizisten Cyril Northcote Parkinson zurück. Danach dehnt sich Arbeit in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit Du tatsächlich dafür bräuchtest. Denke an ein Meetings: Stundenlang werden die Themen diskutiert, alle können mitreden, auch wenn nicht jeder davon eine Ahnung hat. Aber fünf Minuten vor Schluss werden trotzdem die entscheidenden Beschlüsse gefasst. Warum nicht gleich so? Ganz einfach: Setze Limits!

7.      Belohne Dich  für  für Teilerfolge!
Um Prokrastination in den Griff zu bekommen, ist Selbstdisziplin nötig, manchmal auch Druck. Deshalb ist Belohnung am Ende wichtig, um sich bei Laune zu halten. Was alle Erfolgreichen letztlich eint: Sie halten die Lücke zwischen Absicht und Ausführung sehr klein. Und den Spassfaktor natürlich gross.

8.      Lobe Dich!
Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an der Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum ihre Leistungskraft verbessert.

9.      Vergiss die Work-Life-Balance!
Treffen sich die Leute abends zum Essen, dann ist häufig die Rede davon, wie lange einer noch arbeiten muss und wie er danach leben will. So mutieren Arbeit und Leben zu Konkurrenten, die es – Work­-Life Balance sei Dank – gegeneinander abzuwiegen gilt. Ist
dem wirklich so? - Natürlich ist das Unfug! Ausgeglichenheit ist eher im Längs- als im Querschnitt eines Lebens zu finden. Mal wiegt der Beruf schwerer, mal die Familie. Mach Dir deswegen keinen Stress. Solange die Waagschalen in Bewegung bleiben, lebst  Du.

10.  Arbeite in Deinen Hochphasen!

Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also der Stoffwechsel, die Organtätigkeit, die Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Dabei unterscheiden sich vor allem die Frühaufsteher, auch Lerchen genannt, von den  Langschläfern, von vielen  (auch Eulen genannt), die auch abends noch hell wach sind und sich gut konzentrieren können. Diese Typen sind unabhängig von der Schlafmenge, die der Einzelne braucht. Ihre individuellen Leistungsphasen liegen stark zeitversetzt. Wer seinen eigenen Typ kennt und dies im Alltag berücksichtigt, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern. Schwierige Aufgaben lege möglichst in die Hochphasen, den lästigen Kleinkram in die Durchhängerphasen

Christoph Frei
Weitere 10 beste Tipps gegen Prokrastination





Damit es erst gar nicht so weit kommt, habe ich für Dich recherchiert und 10 weitere hilfreiche Tipps gegen Aufschieberitis zusammengetragen. Nicht alle werden zu Dir passen. Das können und sollen sie auch nicht. Dazu ist das Problem zu individuell. Betrachte die Tipps als Sammlung von Alternativen und pick das Beste für Dich heraus. 


1.      Hör auf, zu zweifeln!
Jeder kennt die Phrase, Wenn ich doch nur ..., dann ...! Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder auf. Meistens dann, wenn Du mir Dir und Deiner  Situation unzufrieden bist. Aber diese Zweifel sind heikel. Ihr Unheil beginnt mit der Überzeugung, vor einem stünde ein unüberwindbarer Berg. Dann sehen wir nur noch den Berg und nicht mehr den Gipfel, verharren oder kehren gar um. Fatal! Ein Gipfelsturm gelingt auch in Etappen. Überlege Dir also, wo Du stehst und was als nächstes getan werden müsste. Dann gehe los,  Basiscamp für Basiscamp.

2.      Streiche Dich produktiv!
Das klingt zwar merkwürdig, funktioniert aber tatsächlich. Es kann ein sehr zufriedenstellendes Gefühl sein, eine Aufgabe sichtbar abzuhaken, beispielsweise auf Deiner  To-Do Liste oder im Aufgabenplan. So hast Du nicht nur das Gefühl etwas geschafft zu haben, sondern kannst es auch bildhaft machen und damit verstärken.

3.      Nimm Dir nicht zu viel vor!
Behalte lieber das grosse Ganze im Auge. Aus der Forschung weiss man, dass Menschen Aufgaben motivierter erledigen, wenn Sie die höheren Ziele dahinter erkennen.

4.      Sei realistisch!
Aufschieber neigen zur Alles-oder-Nichts-Haltung. Dahinter steckt die Angst,  nicht mehr akzeptiert zu werden, wenn etwas nicht vollkommen ist. Auch 80 Prozent sind oft gut genug. – (Vergiss nie, dass 80% einer Arbeit in 20% der Zeit zu erledigen ist. Sei darum kein Perfektionist, der für die restlichen 20% nochmals 80% der Arbeit aufbringen will.)

5.      Hör auf, perfekt zu sein!
Perfektionismus hält auf! Er führt zu einem Tunnelblick, bei dem sich die Betroffenen auf zahllose Details konzentrieren, die für das grosse Ganze  jedoch   geringe Bedeutung haben. Dabei verrennen sie sich dann und kommen schließlich nicht mehr vom Fleck. Mängel dagegen können den Horizont erweitern. Denke nur: Ohne Fehler hätte Christoph Kolumbus nie Amerika entdeckt.

6.      Setze Dir Limiten!
Sicher kennst Du das Parkinson’sche Gesetz.  Es geht auf den britischen Historiker und Publizisten Cyril Northcote Parkinson zurück. Danach dehnt sich Arbeit in genau dem Mass aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht etwa wie viel Zeit Du tatsächlich dafür bräuchtest. Denke an ein Meetings: Stundenlang werden die Themen diskutiert, alle können mitreden, auch wenn nicht jeder davon eine Ahnung hat. Aber fünf Minuten vor Schluss werden trotzdem die entscheidenden Beschlüsse gefasst. Warum nicht gleich so? Ganz einfach: Setze Limits!

7.      Belohne Dich  für  für Teilerfolge!
Um Prokrastination in den Griff zu bekommen, ist Selbstdisziplin nötig, manchmal auch Druck. Deshalb ist Belohnung am Ende wichtig, um sich bei Laune zu halten. Was alle Erfolgreichen letztlich eint: Sie halten die Lücke zwischen Absicht und Ausführung sehr klein. Und den Spassfaktor natürlich gross.

8.      Lobe Dich!
Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an der Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wiederum ihre Leistungskraft verbessert.

9.      Vergiss die Work-Life-Balance!
Treffen sich die Leute abends zum Essen, dann ist häufig die Rede davon, wie lange einer noch arbeiten muss und wie er danach leben will. So mutieren Arbeit und Leben zu Konkurrenten, die es – Work­-Life Balance sei Dank – gegeneinander abzuwiegen gilt. Ist
dem wirklich so? - Natürlich ist das Unfug! Ausgeglichenheit ist eher im Längs- als im Querschnitt eines Lebens zu finden. Mal wiegt der Beruf schwerer, mal die Familie. Mach Dir deswegen keinen Stress. Solange die Waagschalen in Bewegung bleiben, lebst  Du.

10.  Arbeite in Deinen Hochphasen!

Bei jedem Menschen gibt es innerhalb eines Tages unterschiedliche Leistungsphasen. Entscheidend dafür ist die sogenannte Chronobiologie. Der Organismus, also der Stoffwechsel, die Organtätigkeit, die Konzentrationsfähigkeit – alles schwankt innerhalb eines Tages erheblich. Dabei unterscheiden sich vor allem die Frühaufsteher, auch Lerchen genannt, von den  Langschläfern, von vielen  (auch Eulen genannt), die auch abends noch hell wach sind und sich gut konzentrieren können. Diese Typen sind unabhängig von der Schlafmenge, die der Einzelne braucht. Ihre individuellen Leistungsphasen liegen stark zeitversetzt. Wer seinen eigenen Typ kennt und dies im Alltag berücksichtigt, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern. Schwierige Aufgaben lege möglichst in die Hochphasen, den lästigen Kleinkram in die Durchhängerphasen.